Schweizer Filmpreis 2021

Auf dieser Plattform findet ihr die spannendsten Themen und Geschichten rund um die Preisverleihung am 26. März 2021. Wir bieten Hintergrundinformationen, Interviews, Porträts und viele Specials. Hier die Nominierten auf einen Blick:

Bester Spielfilm, je Nomination CHF 25'000
ATLAS von Niccolò Castelli (Imago Film SA, Villi Hermann)
MARE von Andrea Štaka (Okofilm Productions GmbH, Andrea Štaka, Thomas Imbach)
PLATZSPITZBABY von Pierre Monnard (C-FILMS AG, Peter Reichenbach)
SCHWESTERLEIN von Stéphanie Chuat, Véronique Reymond (Vega Film AG, Ruth Waldburger)
WANDA, MEIN WUNDER von Bettina Oberli (Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli)

Bester Dokumentarfilm, je Nomination CHF 25'000
5 NOUVELLES DU CERVEAU von Jean-Stéphane Bron (Bande à part Films Sàrl, Lionel Baier)
DAS NEUE EVANGELIUM von Milo Rau (Langfilm – Bernard Lang AG, Olivier Zobrist)
IL MIO CORPO von Michele Pennetta (Close Up Films Sàrl, Joëlle Bertossa, Flavia Zanon)
NEMESIS von Thomas Imbach (Okofilm Productions GmbH, Thomas Imbach, Andrea Štaka)
SAUDI RUNAWAY von Susanne Regina Meures (Christian Frei Filmproduktion GmbH, Christian Frei)

Bester Kurzfilm, je Nomination CHF 10’000
DAS SPIEL von Roman Hodel (Ensemble Film GmbH, Franziska Sonder)
DEINE STRASSE von Güzin Kar (Güzin Kar)
RED ANTS BITE von Elene Naveriani (Alva Film Production Sàrl, Britta Rindelaub)
TROU NOIR von Tristan Aymon (Association Terrainvague, Isabelle Zampiero)
TUFFO von Jean-Guillaume Sonnier (Association Casa Azul Films, Jean-Guillaume Sonnier, Fabrice Aragno)

Bester Animationsfilm, je Nomination CHF 10'000
DARWIN'S NOTEBOOK von Georges Schwizgebel (Studio GDS, Georges Schwizgebel)
ÉCORCE von Samuel Patthey, Silvain Monney (DOK MOBILE SA, Mark Olexa, Francesca Scalisi)
ONLY A CHILD von Simone Giampaolo (Amka Films Productions SA, Gabriella de Gara)

Bestes Drehbuch, je Nomination CHF 5'000
MARE – Andrea Štaka
PLATZSPITZBABY – André Küttel
SCHWESTERLEIN – Stéphanie Chuat, Véronique Reymond

Beste Darstellerin, je Nomination CHF 5'000
Rachel Braunschweig (Marina) in SPAGAT / ШПАГАТ
Luna Mwezi (Mia) in PLATZSPITZBABY
Sarah Spale (Sandrine) in PLATZSPITZBABY

Beste Nebendarstellerin / Bester Nebendarsteller, je Nomination CHF 5'000
Masha Demiri (Ulyana) in SPAGAT / ШПАГАТ
Marthe Keller (Kathy) in SCHWESTERLEIN
Dimitri Stapfer (Mike) in BEYTO

Beste Filmmusik, je Nomination CHF 5'000
5 NOUVELLES DU CERVEAU – Christian Garcia-Gaucher
BURNING MEMORIES – Alice Schmid
NOT ME – A JOURNEY WITH NOT VITAL – Marcel Vaid

Beste Kamera, je Nomination CHF 5'000
ATLAS – Pietro Zuercher
NOT ME – A JOURNEY WITH NOT VITAL – Benny Jaberg
SCHWESTERLEIN – Filip Zumbrunn

Beste Montage, je Nomination CHF 5'000
CITOYEN NOBEL – Karine Sudan
PLATZSPITZBABY – Sophie Blöchlinger
SCHWESTERLEIN – Myriam Rachmuth

Bester Ton, je Nomination CHF 5'000
MARE – Benoît Barraud, Peter Bräker
NEMESIS – Peter Bräker
SCHWESTERLEIN – Patrick Storck, Gina Keller, Jacques Kieffer

Bester Abschlussfilm, je Nomination CHF 2'500
ALMA NEL BRANCO von Agnese Làposi (École Cantonale d'Art de Lausanne ECAL, IDIP Films Sàrl)
AMAZONEN EINER GROSSSTADT von Thaïs Odermatt (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Maximage GmbH)
BIĆEMO NAJBOLJI von Jelena Vujović (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK)

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«Mare»: Zwischen Fürsorge und Selbstliebe

Andrea Štaka lässt nahe des kroatischen Küstenorts Dubrovnik eine Frau in ihren Vierzigern aus dem immer gleichen Familienalltag ausbrechen – ganz abseits von Jetset und Ferienträumen. Andrea Štaka ist mit Mare nominiert in der Kategorie «Bester Spielfilm».

Die Stärke des Schweizer Films zeigt sich in seiner Vielfalt

Wo steht der Schweizer Film heute? Ein Gespräch mit Ivo Kummer, Präsident der Nominierungskommission, zur Verleihung des Schweizer Filmpreises. Ein Bericht von Sabine Knosala der ProgrammZeitung Basel.

Wie beurteilen Sie den Jahrgang 2020 des Schweizer Filmschaffens?
Ivo Kummer: In diesem Jahr fällt besonders auf, dass gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen wurden – zum Beispiel in den Spielfilmen «Schwesterlein» und «Platzspitzbaby» oder bei den Dokumentarfilmen «Das neue Evangelium» und «Saudi Runaway». Viele Filme reflektieren gesellschaftliche Phänomene, hinterfragen Systeme oder rücken Einzelschicksale in den Fokus. Sie sind nicht belehrend, sondern nehmen ihr Publikum ernst und überlassen ihm die Einordnung der Aussagen. Es fällt auch auf, dass auf fast allen Kontinenten gedreht wurde.

Was ist typisch für den aktuellen Schweizer Film?
Die Stärke des Schweizer Films zeigt sich in seiner Vielfalt. Aufgrund der viersprachigen Schweiz vermischen sich verschiedene Kulturen, Sichtweisen und Themenfelder, ob im Spiel-, Dokumentar- oder Animationsfilm. Auf diese reiche Ernte, die auch bei internationalen Filmfestivals Erfolge feiert, dürfen wir stolz sein.

In welchen Bereichen muss der Schweizer Film noch besser werden?
Jedes Filmprojekt ist eine neue Herausforderung, jedes Filmwerk ein Unikat. Deshalb ist es schwer zu sagen, in welchem Bereich der Schweizer Film noch besser werden sollte. Fakt ist aber, dass sich in den vergangenen Jahren die Schweizer Filmbranche stark professionalisiert hat und sich spezifische Fachkompetenzen aufgebaut haben.

In den USA ist es Hollywood. Wo ist in der Schweiz die Filmbranche zu Hause?
Die Schweizer Filmbranche ist kaum mit Hollywood zu vergleichen. Bei uns sind viele Produktionsfirmen typische KMU, in Hollywood gibt es mit den grossen Studios eine Industrie. Zürich hat sich als Zentrum, vor allem bei den filmtechnischen Betrieben, etablieren können. Doch dank anderer regionaler Filmförderungen wie in Basel, Bern oder der Westschweiz haben sich in jüngster Zeit andere Standorte entwickeln können und den dort wohnhaften Filmschaffenden eine Perspektive ermöglicht.

Wie hat Corona die Filmszene im letzten Jahr beeinflusst?
Corona zeigte und zeigt noch heute gravierende Auswirkungen auf die Filmbranche. Durch die Schliessung der Kinos entgingen über zwei Drittel der gewohnten Umsätze, Dreharbeiten wurden unterbrochen oder verschoben und Filmfestivals fanden nicht oder in hybrider Form statt. Wichtig ist nun, dass man sich auf die Zeit nach der Pandemie vorbereitet und ein achtsames Hochfahren der Betriebe sicherstellen kann, das heisst auch, dass man das Publikum aus der guten Stube mit Streaming-Angeboten wieder zurück an den Ort holen kann, wo sich der Film am besten und eindrücklichsten entfalten kann: auf der grossen Leinwand im Kino und mit anderen Menschen zusammen.

Foto: Ivo Kummer, Präsident der Nominierungskommission, © moduleplus

Programm der Woche der Nominierten 2021

Vom Montag, 22. März bis Freitag, 26. März sind alle für einen Schweizer Filmpreis nominierten Filme gemäss dem Programm für je einen bestimmten Tag über die beiden Partnerkinos Filmpodium Zürich und Les Cinémas du Grütli Genf im Streamingangebot erhältlich. Auf den obengenannten Websites können Sie Tickets zu den Filmen für jeweils CHF 5.– erwerben. Abonnemente und andere Vergünstigungen sind für dieses Angebot nicht gültig.

Nach dem Kauf eines Tickets erhalten Sie einen Link per E-Mail. Über diesen Link bekommen Sie direkten Zugriff zum ausgewählten Film. Bitte beachten Sie, dass Sie die Filme nicht vor dem Tag der Filmprogrammierung aufrufen können. Die Filme sind im Streaming jeweils an den im Programm angegebenen Tagen von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr, also während 24 Stunden abrufbar. Der Vorverkauf für das Programm der Woche der Nominierten startet am 15. März. Die Anzahl Tickets pro Film oder Kurzfilmprogramm ist pro Kino auf jeweils 50 limitiert.

Am Freitagabend, 26. März werden die Schweizer Filmpreise verliehen. Am darauffolgenden Wochenende vom Samstag und Sonntag, 27./28. März werden alle ausgezeichneten Filme noch einmal ins Online-Programm aufgenommen. Der Zugang zu diesen Preisträgerfilmen ist kostenlos, aber Sie müssen dennoch ihren Zugang über ein Gratis-Ticket auf den obengenannten Websites beziehen. Das Programm des Wochenendes wird im Anschluss an die Preisverleihung ab ca. 22 Uhr bekannt gegeben und freigeschaltet werden. Am Wochenende sind die Filme von Samstag 00:01 Uhr bis Sonntag 23:59 Uhr, also während 48 Stunden abrufbar.

Der Vorverkauf (Tickets zu Fr. 0.–) für das Programm der Preisträgerfilme startet am Freitag, 26. März, ca. um 22 Uhr. Die Anzahl Tickets pro Film oder Kurzfilmprogramm ist am Wochenende pro Kino auf jeweils 100 limitiert. Sollte ein Film «ausverkauft» sein, so versuchen Sie es doch einfach über das andere Partnerkino.

Das Streaming läuft direkt in ihrem Internet-Browser. Nach dem Start kann der Film oder ein Kurzfilmprogramm solange angesehen werden wie das Browserfenster geöffnet bleibt. Der Zugang ist auf den Betriebssystemen von Macintosh, Windows als auch iPad möglich. Wir empfehlen den Safari- oder Chrome-Browser. Firefox ist für alle Betriebssysteme nicht empfohlen.

«Platzspitzbaby»: Nicht ohne meine Mutter, aber auch nicht mit ihr

Pierre Monnard schildert eindringlich das Heranwachsen eines Mädchens, das zerrissen wird zwischen seinem Bedürfnis nach Normalität und der Liebe zu seiner drogensüchtigen Mutter. «Platzspitzbaby» ist in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Montage» sowie zweimal in der Kategorie «Beste Darstellerin» nominiert.

«Amazonen einer Grossstadt»: Die unerschrocken Mutigen

Die Innerschweizerin Thaïs Odermatt spürt in ihrem ersten Kinodokumentarfilm «Amazonen einer Grossstadt» der eigenen und gesellschaftlichen Vorstellung der kämpferischen Frau nach. Sie ist nominiert in der Kategorie «Bester Abschlussfilm».

«Citoyen Nobel»: Was den Grosspapi der Klimajugend antreibt

Citoyen Nobel ist ein Portrait über Jacques Dubochet, den Schweizer Nobelpreisträger in Chemie, der entscheiden muss, wofür er seine neugewonnene Stimme nutzen will. Karine Sudan ist mit Citoyen Nobel nominiert in der Kategorie «Beste Montage».

Der Blick aus dem Fenster: «Nemesis» von Thomas Imbach

Das Leben ist eine Baustelle: Thomas Imbach hat in seinem Film «Nemesis» den Abbruch des Zürcher Güterbahnhofs abgefilmt – aus dem Wohnungsfenster.

«Nemesis» deckt über sieben Jahre hinweg drei Phasen ab. Den Abriss des alten Güterbahnhofs, die lange Zeit der planierten und bewachten Brache, und schliesslich den Bau des neuen Polizeizentrums, während dem noch einmal die ganze technische Faszination der Vorgänge im Zeitraffer für grossartige Bilder sorgt.

Thomas Imbach ist einmal mehr ein gleichzeitig persönlicher und universeller Dokumentarfilm gelungen, der gesellschaftliche Fragen nach Stadtentwicklung, zum Umgang mit anderen Menschen und mit individueller Verantwortung zu einem attraktiven Bild- und Tonstrom verbindet.

Woche der Nominierten: 22.–28.3.2021

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Die 25 erfolgreichsten Filme in der Schweiz im Jahr 2020

Das Schweizer Kinopublikum schien im Kinojahr 2020 nebst Animationsfilmen grosse Produktionen wie «1917», «Tenet» und «Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers» zu mögen. Doch auch heimisch produzierte Filme oder Schöpfungen aus den Nachbarländern stehen ganz weit oben in der Rangliste: Das sind die 25 in der Schweiz erfolgreichsten Streifen im Jahr 2020.

Erste Filmrolle für den Schweizer Burak Ates in «Beyto»

Wie findet man einen jungen Mann mit türkischen Wurzeln, der bereit ist, in einem Kino-Film einen Schwulen zu spielen? Gefunden wurde Burak Ates ein junger Secondo, der in Solothurn lebt. Es ist seine erste Filmrolle überhaupt.

Dimitri Stapfer, der neue Star am Schweizer Fernsehhimmel?

Einmal als schwuler Schwimmtrainer, einmal als Fahnder nach deutschen Kriegsverbrechern: Sehr körperlich, immer mit Vollgas spielt sich Dimitri Stapfer in den Schweizer Schauspielorbit. Im Interview mit dem Grenchner Tagblatt im Oktober 2020 erzählt Dimitri, wie er sich auf die Rolle als schwuler Schwimmtrainer in Beyto vorbereitet hat.

Heute im Fokus: Mare

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Ehrenpreis 2021: Lilo Pulver

Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2021 geht an Liselotte Schmid-Pulver, besser bekannt als Lilo Pulver. Mit dieser Auszeichnung wird eine Schweizer Schauspielerin geehrt, die auch international Karriere machte.

Lilo Pulver wurde 1929 in Bern geboren. Sie besuchte die Schauspielschule in Bern und wurde bald zu einer beliebten Schauspielerin in der Schweiz und in Deutschland. 1958 spielte sie die Hauptrolle im Film «Zeit zu leben und Zeit zu sterben» von Douglas Sirk. Damit begann ihre internationale Filmkarriere. 1961 wurde sie von Billy Wilder für seine Komödie «Eins, zwei, drei» engagiert und spielte danach in zahlreichen Dramen, darunter «Die Nonne» von Jacques Rivette.

Lilo Pulver hat die Filmgeschichte mit ihrem Spiel voller Humor und mit ihren subtil revoltierenden Interpretationen geprägt und erhielt grosse Zustimmung von der Kritik. 1964 wurde sie für die «Golden Globes» nominiert. 1980 erhielt sie den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises. Mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises, der mit 30 000 Franken dotiert ist, würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) Lilo Pulvers Beitrag zur internationalen Filmgeschichte von den 1950er-Jahren bis heute.

Bild: © SRF / Claudio Ricci, 2014

Im Gespräch mit Simone Giampaolo

Only a Child entstand aus einer ebenso einfachen wie ehrgeizigen Idee: Einer der eindringlichsten Reden über die Umwelt, die jemals gehalten wurde, Leben, Form und Farbe zu verleihen. Nämlich der von Severn Cullis-Suzuki, der 1992 im Alter von gerade einmal 12 Jahren auf dem Gipfel der Vereinten Nationen in Rio sprach.

«My dad always says ‹you are what you do, not what you say›. Well, what you do makes me cry at night», Severn Cullis-Suzuki (1992)

Die von Severn Cullis-Suzuki angesprochenen Probleme sind nicht gelöst. Im Gegenteil, sie haben sich in der Zwischenzeit verschärft und die Frage der globalen Erwärmung ist zum bestimmenden Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Also dachte ich, ich würde Severn (die im Umweltbereich immer noch so aktiv ist) persönlich kontaktieren. Severn war sofort begeistert von der Idee, ihre Rede in eine Animation zu verwandeln.

Ich hatte das Gefühl, dass ich diesen Kurzfilm nicht alleine machen konnte. Ich brauchte mehr Blickwinkel, Sensibilität und Autoren-«Hände». Gerade weil das Thema so komplex und wichtig ist, dass es eine Vielzahl von Interpretationen und Sichtweisen braucht. Only a Child will die Vielfalt und Qualität der Schweizer Animation in den verschiedenen Sprachregionen und Kantonen des Landes sichtbar machen. Ein wunderbares Team von mehr als zwanzig Fachleuten war geboren, und auch wenn diese Mischung anfangs eine schwierige Herausforderung zu sein schien, erwies sie sich am Ende als eine perfekte und harmonische Vereinigung von vielfältigen und artikulierten Visionen.

Für die Produktion habe ich mich an Amka Films Productions gewandt, weil sie sich schon immer mit aktuellen Themen und menschlicher Tiefe beschäftigt hat. Für Amka Films war es eine besondere Herausforderung, da das Unternehmen noch nie direkt mit Animation zu tun hatte. Eine Gelegenheit, die die Produktionsfirma mit Leidenschaft und Enthusiasmus begrüsste. Das Treffen mit Tiziana Soudani war aufschlussreich und überraschend. Obwohl sie wenig über Animation wusste, glaubte sie fest an die Botschaft, die ich vermitteln wollte, und an meine Vision, wie sie zu vermitteln sei. Tiziana war äusserst neugierig, engagiert, initiativ und immer voller Ideen und Ermutigungen. Ich verdanke es hauptsächlich ihr, dass Only a Child entstand. Ich bin sehr dankbar für diesen Erfolg und mein Dank geht an alle meine Animationskollegen und an diejenigen, die an mich und an dieses «kleine Mädchen» geglaubt haben, besonders an meine Produzentinnen Tiziana Soudani und Gabriella de Gara.


Originalversion:

Only a Child nasce da un’idea tanto semplice quanto ambiziosa: dare vita, forma e colore a uno dei più intensi discorsi sull’ambiente mai pronunciati, quello di Severn Cullis-Suzuki che nel 1992, a soli 12 anni, parlò al vertice delle Nazioni Unite di Rio.

I problemi che Severn Cullis-Suzuki solleva non si sono risolti, anzi sono peggiorati nel frattempo e la questione del riscaldamento globale è diventato l’argomento portante del 21° secolo. È così che ho pensato di contattare personalmente Severn (ancora oggi più attiva che mai in campo ambientale) che si è subito mostrata entusiasta dell’idea di trasformare il suo discorso in un’animazione.

Sentivo anche di non poter fare questo cortometraggio da solo, avevo bisogno di più sguardi, sensibilità e «mani» autoriali proprio perché il tema è cosi complesso e importante che necessita di una molteplicità di interpretazioni e punti di vista. Only a Child vuole anche dare visibilità alla diversità e alla qualità dell’animazione svizzera nelle diverse regioni linguistiche del paese e in diversi Cantoni. È quindi nata una squadra meravigliosa di oltre venti professionisti e se all’inizio questo mix poteva sembrare una sfida difficile da affrontare alla fine si è rivelato un connubio perfetto ed armonico di visioni molteplici ed articolate che ci ha permesso di mettere la nostra forma d’arte al servizio del pianeta.

Per la produzione mi sono rivolto ad Amka Films Productions perché da sempre tratta temi di attualità e spessore umano. Per Amka Films si è trattato di una sfida particolare non essendo mai stata coinvolta direttamente nell’animazione, un’opportunità che la società di produzione ha accolto con passione ed entusiasmo. L’incontro con Tiziana Soudani è stato rivelatore e sorprendente. Pur conoscendo poco di animazione, ha creduto fortemente nel messaggio che volevo dare e nella mia visione di come veicolarlo. Si è dimostrata estremamente curiosa, coinvolta e propositiva, sempre ricca di spunti e di incoraggiamenti e devo soprattutto a lei se adesso Only a child esiste. Sono davvero emozionato e grato per questo traguardo e la mia gratitudine va a tutti i miei colleghi animatori, e a chi ha creduto in me e in questa «piccola bambina», in particolare alle mie produttrici Tiziana Soudani e Gabriella de Gara.

Only a Child

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Nominiert Bester Animationsfilm:
ONLY A CHILD von Simone Giampaolo (Amka Films Productions SA, Gabriella de Gara)

Schwesterlein

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Nominiert Bester Spielfilm:
SCHWESTERLEIN von Stéphanie Chuat, Véronique Reymond (Vega Film AG, Ruth Waldburger)

DEINE STRASSE an der Berlinale 2021

DEINE STRASSE von Güzin Kar – nominiert in der Kategorie «Bester Kurzfilm» – ist an der Berlinale 2021 für den Goldenen Bären für den Besten Kurzfilm und den Silbernen Bären Preis der Jury (Kurzfilm) nominiert. Liebe Güzin, wir gratulieren herzlich!

Burning Memories

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Nominiert Beste Filmmusik:
BURNING MEMORIES – Alice Schmid

Ton ab: «Wenn der Ton feststeht, ist der Film geboren»

Denis Séchaud

Häufig fesselt ein guter Film durch eine emotionale Geschichte, leidenschaftliche Schauspieler oder atemberaubende Kulissen. Doch die Rolle des Tons, der den Zuschauer immer wieder mit allen Sinnen ergreift, sollte keinesfalls unterschätzt werden. Wusstet ihr, dass einige Filme durch ihre unverwechselbaren Soundeffekte bekannt geworden sind?

Denis Séchaud, Tonmeister für Sounddesign & Soundeditor, ist mitverantwortlich für die Entstehung der neuen Kategorie «Bester Ton» beim Schweizer Filmpreis 2021. Als Mitbegründer der Masé Studios ist er einer der prägenden Schweizer Tonspezialisten. In ihren Studios in Genf ist der Ton für den mehrfach ausgezeichneten Film «Ma vie de Courgette» entstanden, der sogar für den Oscar nominiert war. Im persönlichen Gespräch erklärt Denis Séchaud die Geheimnisse des guten Tons.

Wieso eigentlich unterschätzen wir den Ton, und denken zunächst ans Bild, wenn wir einen Film ansehen?
Bis vor einigen Jahren galt der Ton im Film tatsächlich noch als der arme Verwandte. Es war ein optischer Ton, in Mono, die Qualität war nicht besonders gut. Er war bloss da, um die Leute sprechen zu hören, um Musik zu haben, vielleicht ein bisschen Atmosphäre. Er war in seinen technischen und künstlerischen Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Als dann anfangs der 1980er-Jahre Dolby kam, war das ein Entwicklungsschub: Jetzt war das Publikum vom Ton umgeben, der Ton befand sich im selben Raum wie die Zuschauer. Erst ab dann hat sich die Filmindustrie tatsächlich mit der Qualität des Tones beschäftigt. Und seit der Entwicklung der Computer gibt es im Sound Design praktisch nichts, was nicht möglich ist. Heute ist man sich einig, der Ton als künstlerisches Ausdrucksmittel ist dem Bild oder der Montage ebenbürtig.

Was ist das denn genau, Sound Design?
Wir sind eine Art Tonarchitekten. Denn es geht nicht nur darum, ein akustisches Ambiente herzustellen oder einem Schauspieler eine wohlklingende Stimme zu verleihen. Wir entwickeln in aufwendigen Prozessen eine eigenständige Tonspur für jeden Film und orientieren uns zum Beispiel am Genre. Ist es ein Thriller, eine Komödie oder ein Horrorfilm? Wenn das Bild einen Friedhof im Winter zeigt, singen keine Vögel. Oder wenn doch, dann Krähen. Hier beginnt das Sound Design.

Wann kommt der Ton im Prozess des Filmemachens zum Bild?
Der Ton kann im Drehbuch festgelegt sein, wenn die Regie bereits eine Vorstellung hat, was sie hören will. Das kommt allerdings selten vor. Meistens kommt der Ton im Laufe der Bildmontage dazu, also dann, wenn der Rhythmus des Films festgelegt ist. Zum Beispiel kann man ein Klingeln an der Haustür leicht nachvertonen. Das heisst, nach dem Drehen einbauen. Es kann ja sein, dass das Bild gar keine Haustür zeigt. Die Tonspur stiftet nämlich auch erzählerische Logik. Auf dem Set ist der Tonmeister hauptsächlich damit beschäftigt sicherzustellen, dass die Tonqualität der Dialoge gut ist. Zusätzlich nimmt er einige atomsphärische Töne auf. Die eigentliche kreative Arbeit beginnt dann, wenn der Film montiert ist. Dann erhalten wir ihn, kümmern uns um den O-Ton und diskutieren in den Studios mit der Regie und dem Tonmeister die definitive Mischung. 

Die Festlegung der Tonspur ist demnach der letzte Schliff am Film? Eine verantwortungsvolle Aufgabe also.
Das ist tatsächlich so! Wenn der Ton feststeht, ist der Film geboren! Das ist ein Moment von grosser Spannung: Schaffen wir es? Schaffen wir den Film so zu erzählen, wie wir wollten? Die Regie hat vielleicht beim Drehen nicht wirklich das gefunden, was sie gesucht hat. Durch den Ton und das Klangbild hat der Film eine letzte Chance, der Vorstellung der Regie doch noch zu genügen. Und vielleicht tatsächlich durch seine unverwechselbaren Soundeffekte bekannt zu werden.

Die 30 erfolgreichsten Filme der Schweizer Kinogeschichte

Das Schweizer Kinopublikum scheint grosse Franchises wie «James Bond», «Harry Potter» und «Herr der Ringe» zu mögen. Doch auch heimisch produzierte Filme oder französische Komödien stehen ganz weit oben in der Rangliste: Das sind die 30 erfolgreichsten Streifen der Schweizer Kinogeschichte.

Bettina Oberli im Gespräch

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Wer muss für unseren Wohlstand arbeiten? Die Regisseurin Bettina Oberli wirft mit ihrem Film WANDA, MEIN WUNDER nominiert in der Kategorie «Bester Spielfilm» einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft.

Wanda, mein Wunder

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Nominiert Bester Spielfilm:
WANDA, MEIN WUNDER von Bettina Oberli (Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli)

Alice Schmid im Gespräch

Alice Schmid ist mit Burning Memories nominiert in der Kategorie «Beste Filmmusik». Für uns spricht sie über die Entstehung der Filmmusik.

Seit ich neun Jahre alt bin, spiele ich Akkordeon. Als Seminaristin gründete ich eine Band; I più maestosi di tutti. Damit gewannen wir 1972 am ersten Blues- und Rockfestival Luzern den Spezialpreis der Jury. Auf meinen Reisen als Filmemacherin habe ich das Akkordeon immer dabei. Es dient mir als Sprachbrücke mit den KinderprotagonistInnen rund um die Welt.

«Das Akkordeon war schon immer ein wichtiges Element in meinen Filmen, sowohl im Bild wie im Ton. Ich bin damit aufgewachsen. Das Akkordeon ist ein Teil von mir.»

Burning Memories ist ein intimer Film. Für die Aufnahmen in der Wüste waren wir nur zu zweit unterwegs, die Kamerafrau Karin Slater und ich. Wegen heftigem Wind hatten wir oft Tonprobleme. Meine Akkordeonklänge wurden «verweht». Guido Keller baute mir während des Editings Zuhause ein Minitonstudio. Hier nahm ich zu den einzelnen Szenen Klänge auf.

 

Sophie Blöchlinger im Gespräch

Sophie Blöchlinger ist mit Platzspitzbaby nominiert in der Kategorie «Beste Montage». Für uns spricht sie über ganz persönliche Einblicke ihrer Arbeit.

Meine Arbeit an einem Film beginnt meistens ziemlich genau in der Nacht des Abschlussfestes von einem Dreh. Dort finde ich dann einen Raum voller bis auf die Knochen erschöpften aber glücklichen Filmschaffenden, die stolz auf die vergangenen Wochen zurückblicken und das Glas auf getane Arbeit erheben. Sie wachsen in diesen Wochen zu einer kleinen Familie zusammen und erschaffen in einem monumentalen Kraftakt das, was am nächsten Tag in der Stille meines Schnittraumes auf mich wartet – 100 Stunden Rohmaterial und meine damit verbundene Hoffnung, dass es irgendwann mit mir zu sprechen beginnt.

Der Schnitt von Platzspitzbaby entstand im Hochsommer 2019 im kleinsten Zimmer meiner Zürcher Stadtwohnung im Kreis 6, wo ich tagsüber vor Hitze oft fast in Ohnmacht fiel, während mein Sohn draussen die Balkonpflanzen ertränkte und ich Nachts beim Visionieren des Materials mehr als einmal ein paar Tränen vergoss. Wichtig war mir vor allem, dass der Rhythmus des Filmes mit den emotionalen Achterbahnfahrten der Hauptdarstellerin mithalten kann und man spürt, dass sich für die junge Mia, die Zeit mal fast unerträglich zäh in die Länge streckt und doch kurz darauf das Leben an ihr vorbeirast und ihr die Momente nur so um die Ohren haut. Zusätzlich ist in mir natürlich der Wunsch, dass der Schnitt – wie so oft und besonders bei einem Film der am Herzen ein bisschen rütteln soll – unsichtbar wird.

«Für mich entsteht die Kreativität aus der Freude und die Freude aus der Freiheit.»

Pierre Monnard hat ein klare Idee von diesem bezeichnenden Stop-and-Go-Takt in den Schnittraum mitgebracht und ausserdem genug Vertrauen in mich und sich selbst, um der Suche nach einer eindringlichen Filmsprache seinen Lauf zu lassen. Für mich entsteht die Kreativität aus der Freude und die Freude aus der Freiheit – die sich ohne eine gehörige Portion Selbstverantwortung nicht richtig entfalten könnte.

 

NEMESIS

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Nominiert Bester Dokumentarfilm:
NEMESIS von Thomas Imbach (Okofilm Productions GmbH, Thomas Imbach, Andrea Štaka)

IL MIO CORPO

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Nominiert Bester Dokumentarfilm:
IL MIO CORPO von Michele Pennetta (Close Up Films Sàrl, Joëlle Bertossa, Flavia Zanon)

DAS NEUE EVANGELIUM

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Nominiert Bester Dokumentarfilm:
DAS NEUE EVANGELIUM von Milo Rau (Langfilm – Bernard Lang AG, Olivier Zobrist)

5 NOUVELLES DU CERVEAU

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Nominiert Bester Dokumentarfilm:
5 NOUVELLES DU CERVEAU von Jean-Stéphane Bron (Bande à part Films Sàrl, Lionel Baier)

Ehrenpreis 2020: Markus Imhoof

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Der Ehrenpreis des Schweizer Films 2020 geht an Markus Imhoof. Die Auszeichnung würdigt das herausragende Lebenswerk und Engagement des Regisseurs. Nachdem die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2020 im März aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt werden musste, wurde der Ehrenpreis während der Nacht der Nominationen im Rahmen der Solothurner Filmtage 2021 von Bundesrat Alain Berset überreicht.

Vorhang auf: Die Nacht der Nominationen

Jetzt ist das Rennen um den Schweizer Filmpreis 2021 definitiv eröffnet: Die Nacht der Nominationen hat die Namen der Filmschaffenden gelüftet, die auf einen Quartz hoffen dürfen.

Mit der Rapperin BigZis als Moderatorin im Live-Stream aus der Filmstadt Solothurn erlebte die Filmgemeinde eine rasante und informative Gala. Konzeptuell für ein Online-Publikum gemacht, war die diesjährige Feier im Rahmen der Solothurner Filmtage ein erster Höhepunkt mit Blick auf die Preisverleihung. Diese findet am 26. März in Genf statt.

Und so verlief die Nacht der Nominationen 2021. BigZis begleitet von drei Freunden radelte mit ihrem Velo durch die Stadt und traf an unterschiedlichen Standorten diverse Personen. So sprach sie mit zwei Mitgliedern der Schweizer Filmakademie, mit der Drehbuchautorin Stéphane Mitchell und dem Filmemacher Samir über das Prozedere der Jurierung. Und sie liess sich von Ivo Kummer, Chef Sektion Film im BAK über seinen Umgang mit Filmgesuchen informieren.

Für die Nominationen 2021 sind 120 Filme in 12 Kategorien zugelassen. 442’500 Franken Preisgeld stehen insgesamt zur Verfügung. Alle Filme wurden von rund 450 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Zum ersten Mal wird der Filmpreis auch in der Kategorie «Bester Ton» vergeben.

In der Kategorie «Bester Spielfilm» nominiert sind: ATLAS von Niccolò Castelli, MARE von Andrea Štaka, PLATZSPITZBABY von Pierre Monnard, SCHWESTERLEIN von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, sowie WANDA, MEIN WUNDER von Regisseurin Bettina Oberli. Die Nominationen sind mit einem Preisgeld von je 25’000 Franken verbunden.

In der Kategorie «Bester Dokumentarfilm» nominiert sind: 5 NOUVELLES DU CERVEAU von Jean-Stéphane Bron, DAS NEUE EVANGELIUM von Milo Rau, IL MIO CORPO von Michele Pennetta, NEMESIS von Thomas Imbach sowie SAUDI RUNAWAY von Regisseurin Susanne Regina Meures. Auch diese Nominationen sind mit je 25’000 Franken verbunden.

In der neuen Kategorie «Bester Ton» nominiert sind: MARE – Benoît Barraud, Peter Bräker, NEMESIS – Peter Bräker sowie SCHWESTERLEIN – Patrick Storck, Gina Keller und Jacques Kieffer. Das Preisgeld beträgt auch in dieser Kategorie je 5000 Franken.

In der Kategorie «Beste Darstellerin» nominiert sind: Rachel Braunschweig (Marina) in SPAGAT / ШПАГАТ, Luna Mwezi (Mia) in PLATZSPITZBABY sowie Sarah Spale (Sandrine) in PLATZSPITZBABY. Das Preisgeld beträgt je 5000 Franken. In der Kategorie «Bester Darsteller» wird es 2021 keine Nominationen und auch keinen Preis geben. Die Zahl der zugelassenen Schauspieler liegt unter der Mindestzahl, die das BAK festgelegt hat, um eine Auswahl zu garantieren.

Dafür feierte man an der Nacht der Nominationen einen anderen, ganz besonderen Preis, den nachträglich verliehenen Ehrenpreis 2020 nämlich an Markus Imhoof. Bundesrat Alain Berset überreichte ihn dem Regisseur für sein nachhaltiges Schaffen. Imhoof schuf unter anderem mit «More Than Honey» (2012), über das globale Bienensterben, den bis heute erfolgreichsten Schweizer Dokumentarfilm.

Ihr wollt bis zur Preisverleihung am 26. März 2021 mehr über die Nominierten und ihre Filme erfahren? Dann besucht die Plattform www.quartz.ch. Dort entdeckt ihr spannende Interviews, Porträts und überraschende Themen. Schaut vorbei, es lohnt sich!

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2021:

Bester Spielfilm, je Nomination CHF 25'000
ATLAS von Niccolò Castelli (Imago Film SA, Villi Hermann)
MARE von Andrea Štaka (Okofilm Productions GmbH, Andrea Štaka, Thomas Imbach)
PLATZSPITZBABY von Pierre Monnard (C-FILMS AG, Peter Reichenbach)
SCHWESTERLEIN von Stéphanie Chuat, Véronique Reymond (Vega Film AG, Ruth Waldburger)
WANDA, MEIN WUNDER von Bettina Oberli (Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli)

Bester Dokumentarfilm, je Nomination CHF 25'000
5 NOUVELLES DU CERVEAU von Jean-Stéphane Bron (Bande à part Films Sàrl, Lionel Baier)
DAS NEUE EVANGELIUM von Milo Rau (Langfilm – Bernard Lang AG, Olivier Zobrist)
IL MIO CORPO von Michele Pennetta (Close Up Films Sàrl, Joëlle Bertossa, Flavia Zanon)
NEMESIS von Thomas Imbach (Okofilm Productions GmbH, Thomas Imbach, Andrea Štaka)
SAUDI RUNAWAY von Susanne Regina Meures (Christian Frei Filmproduktion GmbH, Christian Frei)

Bester Kurzfilm, je Nomination CHF 10’000
DAS SPIEL von Roman Hodel (Ensemble Film GmbH, Franziska Sonder)
DEINE STRASSE von Güzin Kar (Güzin Kar)
RED ANTS BITE von Elene Naveriani (Alva Film Production Sàrl, Britta Rindelaub)
TROU NOIR von Tristan Aymon (Association Terrainvague, Isabelle Zampiero)
TUFFO von Jean-Guillaume Sonnier (Association Casa Azul Films, Jean-Guillaume Sonnier, Fabrice Aragno)

Bester Animationsfilm, je Nomination CHF 10'000
DARWIN'S NOTEBOOK von Georges Schwizgebel (Studio GDS, Georges Schwizgebel)
ÉCORCE von Samuel Patthey, Silvain Monney (DOK MOBILE SA, Mark Olexa, Francesca Scalisi)
ONLY A CHILD von Simone Giampaolo (Amka Films Productions SA, Gabriella de Gara)

Bestes Drehbuch, je Nomination CHF 5'000
MARE – Andrea Štaka
PLATZSPITZBABY – André Küttel
SCHWESTERLEIN – Stéphanie Chuat, Véronique Reymond

Beste Darstellerin, je Nomination CHF 5'000
Rachel Braunschweig (Marina) in SPAGAT / ШПАГАТ
Luna Mwezi (Mia) in PLATZSPITZBABY
Sarah Spale (Sandrine) in PLATZSPITZBABY

Beste Nebendarstellerin / Bester Nebendarsteller, je Nomination CHF 5'000
Masha Demiri (Ulyana) in SPAGAT / ШПАГАТ
Marthe Keller (Kathy) in SCHWESTERLEIN
Dimitri Stapfer (Mike) in BEYTO

Beste Filmmusik, je Nomination CHF 5'000
5 NOUVELLES DU CERVEAU – Christian Garcia-Gaucher
BURNING MEMORIES – Alice Schmid
NOT ME – A JOURNEY WITH NOT VITAL – Marcel Vaid

Beste Kamera, je Nomination CHF 5'000
ATLAS – Pietro Zuercher
NOT ME – A JOURNEY WITH NOT VITAL – Benny Jaberg
SCHWESTERLEIN – Filip Zumbrunn

Beste Montage, je Nomination CHF 5'000
CITOYEN NOBEL – Karine Sudan
PLATZSPITZBABY – Sophie Blöchlinger
SCHWESTERLEIN – Myriam Rachmuth

Bester Ton, je Nomination CHF 5'000
MARE – Benoît Barraud, Peter Bräker
NEMESIS – Peter Bräker
SCHWESTERLEIN – Patrick Storck, Gina Keller, Jacques Kieffer

Bester Abschlussfilm, je Nomination CHF 2'500
ALMA NEL BRANCO von Agnese Làposi (École Cantonale d'Art de Lausanne ECAL, IDIP Films Sàrl)
AMAZONEN EINER GROSSSTADT von Thaïs Odermatt (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Maximage GmbH)
BIĆEMO NAJBOLJI von Jelena Vujović (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK)

Nacht der Nominationen 2021

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Im Rampenlicht: Eure Community quartz.ch

Ihr interessiert euch für die besten Filme aus der Schweiz? Ihr möchtet das Highlight des Schweizer Filmjahres 2021 auf keinen Fall verpassen? Erlebt den Schweizer Filmpreis mit der Verleihung des Quartz hautnah und live.

Auf dieser Plattform findet ihr die spannendsten Themen und Geschichten rund um die Preisverleihung am 26. März 2021. quartz.ch informiert euch bereits davor über die Anwärterinnen und Anwärter im Rennen um die begehrten Preise und versorgt euch mit Neuigkeiten. Wir bieten Hintergrundinformationen, Interviews, Porträts und viele Specials.

Die Agenda ist getaktet, und die Uhr tickt: Auf quartz.ch erfahrt ihr bereits ab dem 25. Januar 2021 die Namen der Nominierten. Schlag auf Schlag folgen bis zur Preisverleihung am 26. März 2021 wechselnde Inhalte und Überraschungen. Und damit das Warten bis zum grossen Finale im März nicht zu lang wird: Folgt uns auf Facebook oder Instagram und teilt den Event mit allen Kinofreaks und Filmfans, wie ihr es seid.

Spot an: Der Schweizer Filmpreis 2021

Drama, Action und Spannung: Das alles findet ihr in der Welt des Schweizer Films. Das Bundesamt für Kultur BAK verleiht den besten Filmen und den besten Filmschaffenden aus allen Landesteilen jährlich den Schweizer Filmpreis. Seid mit dabei, wenn am 26. März 2021 die Nominierten mit dem Quartz ausgezeichnet werden!

Trefft euch mit der Schweizer Filmwelt und erlebt die Preisverleihung in 14 Kategorien, von «Bester Spielfilm» bis «Ehrenpreis». Zum ersten Mal in der Geschichte des Quartz wird der Preis dieses Jahr auch in der Kategorie «Bester Ton» verliehen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 477’500 Franken. Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird mit den Partnerinnen SRG SSR und Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Die Preisverleihung könnt ihr im Stream auf dieser Plattform live mitverfolgen.

Das Rennen um die begehrten Preise beginnt am 25. Januar 2021. Im Rahmen der 56. Solothurner Filmtage erfahrt ihr an der «Nacht der Nominationen», wer auf einen Quartz hoffen kann. Verfolgt um 20.00 Uhr im Live-Stream auf www.solothurnerfilmtage.ch oder auf www.quartz.ch, wenn die Besten bestimmt werden, die das Drehbuch verantworten, die Filmmusik oder die Montage. Erlebt die Mitwirkenden vor und hinter der Kamera, die den Film zu einem Gesamtkunstwerk machen.

 

Partnerinnnen

Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur. Er wird mit den Partnerinnen SRG SSR und Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.